Für die Energieversorgung für Rechenzentren wird zunächst die Standortlast aus IT, Kühlung, Umwandlungsverlusten und weiteren Verbrauchern ermittelt. Für die Auslegung zählen Lastverlauf, Ausbauphasen, Verfügbarkeit und Redundanz. Eine Jahresenergiemenge beschreibt weder die Spitzenlast noch die am Netzanschlusspunkt benötigte Leistung.
Die Energieversorgung für Rechenzentren braucht definierte Messpunkte und Betriebszustände. Das gilt auch für die Stromversorgung eines Rechenzentrums mit eigenen Anlagen. Eine verfügbare Erzeugungsanlage oder ein Speicher ersetzt nicht automatisch Anschlussleistung oder eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Welche Reserve erforderlich ist, ergibt sich aus dem Betreiberkonzept.